Sprechen Sie „Hündisch"?


Der „Wuff-Psychotest" für Hund und seinen Menschen

Autor: WUFF-Redaktion / Ausgabe: 2007-03

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Im Wuff-Psychotest können Sie vielleicht dies oder jenes über Ihren besten Freund und sich selbst erfahren. Haben Sie keine Angst davor, die Antworten spontan aus dem Bauch heraus zu geben bzw. anzukreuzen; niemand liegt ganz richtig, niemand liegt ganz falsch. Scheint Ihnen eine Frage einmal zu persönlich zu sein oder sind Sie sich bei den Antworten unschlüssig – fragen Sie Ihren Hund …
In dieser Ausgabe:

Sprechen Sie „Hündisch"?

1.
Zu Besuch bei neuen Bekannten. Ein echter „Wach-Rex" außer Rand und Band stürmt durch den Garten auf Sie armen Fremdling los. Wie lautet die „Selbstverteidigungsformel"?
a) Davonlaufen!
b) Wegschauen (Kopf zur Seite drehen).
c) Ein freundliches Wort finden.
d) Hypnoseblick anwenden.

2.
Ab und zu, etwa wenn er seinen Kopf auf Ihr Knie legt, scheint es fast, als würde Wuffi lächeln oder grinsen. Dann denken Sie: Mein Hund …
a) ist ein sehr artiges Tierchen.
b) ist vielleicht etwas doof.
c) sucht mich zu beschwichtigen.
d) hat irgendetwas angestellt.

3.
Sie denken, das Wesen eines Hundes ist …
a) ein angeborenes oder genetisches Phänomen.
b) Gottes Werk.
c) abhängig von „Dressur".
d) eine subjektive Erfindung von Herrchen/Frauchen.

4.
Die kleine „Lady Betty" macht brav Ihre Sitzübungen, blinzelt Sie aber gelegentlich etwas verunsichert an. Wie könnte man ihr Selbstsicherheitsgefühl etwas stärken?
a) Ich schaue ihr fest in die Augen.
b) Ich fange meinerseits zu blinzeln an.
c) Durch ein Leckerchen.
d) Ich lege mich vor ihr auf den Rücken.

5.
Wuffi findet sich zu den Mahlzeiten gerne unter dem Esstisch ein. Wie ist dieses Verhalten zu verstehen?
a) Er ist treu und will immer bei mir (uns) sein.
b) Er bewacht Speis’ und Trank.
c) Er frisst gerne und lauert auf ein Häppchen.
d) Mein Hund versteht sich selber als mein Bodyguard.

6.
„Fat Boy" legt sich auch vor dem kleinsten „Wuschel" beim Spielen gerne auf den Rücken. Sie denken: Mein Dicker …
a) ist schrecklich unterwürfig.
b) hat Angst, den „Wuschel" im Spiel zu erdrücken.
c) versucht dem „Wuschel" seine Angst zu nehmen.
d) weiß wohl nichts von seinen Kräften.

7.
Hundesprache ist Körpersprache, heißt es. Damit ist wohl gemeint, Hunde …
a) sind geborene Athleten.
b) sprechen aus physiologischen Gründen kein „Menschlich".
c) haben zu wenig „Grips", sich zu artikulieren.
d) können nicht lügen.


Das Ergebnis
Was für ein Hunde-Mensch sind Sie? Was erwarten Sie sich von Ihrem besten Freund? Addieren Sie Ihre Punkteanzahl und lesen Sie das für Sie zutreffende Ergebnis.

a)

b)

c)

d)

Frage 1:

0

6

9

3

Frage 2:

9

0

6

3

Frage 3:

6

9

3

0

Frage 4:

0

6

3

9

Frage 5:

9

3

6

0

Frage 6:

3

9

6

0

Frage 7:

0

6

3

9



0–21 Punkte
Ihr „Hündisch" geht zu sehr vom eigenen Sprachverständnis aus und sitzt daher den unterschiedlichsten Vorurteilen auf. Sie unterschätzen die Logik Ihres besten Freundes bisweilen! Hunde, die auf dem Rücken liegen, sind deshalb noch nicht unterwürfig, und aus einem „social smiling", einem beschwichtigenden Lächeln, ist noch nicht darauf zu schließen, dass das Tier etwas ausgefressen hat. Das sind „Übersetzungsfehler", an denen Sie arbeiten sollten. Aber die wichtigsten „Kommandos" werden bei Ihnen bestimmt sitzen.

22–42 Punkte
Es scheint fast, Sie haben „Hündisch" studiert; samt feinem accent und regionalen Dialekten. Wenn Sie wissen, dass man vor einem heranstürmenden, beißwütigen Monster im Notfall den Kopf zur Seite dreht, sind Sie offensichtlich auch ein aufmerksamer WUFF-Leser: Gegenseitige Beschwichtigungssignale sind der wichtigste Schlüssel zur Kommunikation mit unserem besten Freund, der aus rein physiologischen Gründen kein „Menschlich" spricht. Kommandieren lernt jeder Lümmel beim Militär, echtes Verständnis (vor allem des Tieres) läuft weitestgehend stillschweigend ab …

43–63 Punkte
Ihr „Hündisch" ist von poetischem Wert, Ihr Verständnis schön und von Takt zeugend. Allerdings liegt Wuffi nicht aus Gründen seiner Treue unter dem Esstisch, und Sie brauchen sich vor der kleinen „Lady Betty" nicht auf den Rücken zu legen, um ihr aus der Verlegenheit zu helfen (zurückblinzeln genügt). Darüber hinaus ist eine phantasievolle, kreative Kommunikation sehr wünschenswert. Schließlich ist „Hündisch" kein totes Latein, sondern worauf es vor allem ankommt, ist, mittels Einfühlungsvermögen und Erfahrung einen gemeinsamen Sprachschatz aufzubauen.