Der Hase und der Beagle …

Irgendwie ziehe ich (oder meine Hunde) manche Dinge magisch
an, und dazu gehören offenbar auch Tierjunge jeglicher Gattung.
Das war schon immer so – vielleicht hätte ich sonst auch
„was G’scheits g’lernt“ und wäre nicht Tierärztin geworden …

Gestern war dann mal wieder einer dieser Tage. Wir waren arglos spazieren und haben auf einer Wiese ein Päuschen eingelegt, um auf den Canis autisticus zu ­warten, der es wie immer nicht allzu eilig hatte. Keine Sorge, wir wissen, dass Brut- und Setzzeit ist, und Wiesen, die höher sind als der Bonsai ­Piccolo, ­dürfen meine jagdlich nicht ganz abgeneigten Beagles sowieso nicht betreten. Aber diese Wiese war in meinen Augen harmlos.

Während wir also warteten, ­durften die Beagles und Piccolo ein paar Leckerchen suchen. Alles wie immer, trügerische Ruhe, bis Beagledame Andra auf einmal aufgeregt schnüffelnd um ein Grasbüschel herum lief. Auch noch normal war, dass die anderen drei (der Canis autisticus – „Spezialname“ für die Hündin Günes – taucht bei so was immer blitzschnell aus dem Nichts auf) natürlich schnell schauen mussten, was es da denn Spannendes gab. Denn wenn es um spannende Dinge geht, hat mein Rudel nämlich die perfekte Arbeitsteilung. Man hält sich gegenseitig im Auge, und bei Anzeichen von spannenden Dingen sind alle sofort da.

Andra wird zur Löwenmutter …
Nicht normal war diesmal allerdings,...

Sie sind noch nicht als Abonnent freigeschaltet und können daher noch nicht den gesamten Artikel lesen.

Login

Dieser Artikel ist nur für WUFF-Online-Abonnenten oder Heft-Abonnenten in voller Länge lesbar. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich.
 

Weitere Artikel aus WUFF 2011|06

Hier finden Sie weitere Artikel aus diesem Heft:
[mehr]