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Harzer Füchse, Altdeutsche Tiger, Schafpudel und einen Westerwälder konnte ich persönlich in meinen Kursen kennen lernen. Bei diesen „Schlägen“ bin ich genau so gespaltener Ansicht wie bei der Haltung von Border Collies. Es kann gut gehen, mit Betonung auf KANN. Ich möchte hier nur zwei Hunde-Einzelschicksale beschreiben, deren Lebensumstände und Verhalten ungleicher nicht sein könnten.
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Die Altdeutschen Hütehunde
Die Altdeutschen werden in acht Schläge eingeteilt. Die Gelbbacke, immer schwarz mit gelben Abzeichen im Gesicht, an Pfoten und Brust, ist meist langhaarig. Der Fuchs präsentiert sich meist in einem satten Rot-Gold, manchmal mit schwarzer Maske mit Steh- oder Schlappohr in lang- oder rauhaarig. Im meist rötlichen Westerwälder- oder Siegerländerkuhhund finden wir sehr ursprüngliche Schäferhunde. Zitat Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde: „Sie haben einen gesunden Beschützerinstinkt gegenüber Mensch und Tier, der, auf Grund ihrer Selbstständigkeit auch schon einmal ohne Befehl in Erscheinung treten kann“.
Der Schwarze, wie der Name schon sagt immer schwarz langhaarig, war unter anderen einer der Vorfahren des ungarischen Mudi. Ein Paradebeispiel der alten Vielfalt finden wir im Altdeutschen Tiger. Ihn gibt es in allen möglichen Farb- und Fellkombinationen. Schafpudel und Strobel sind die zwei zotthaarigen Varietäten der Altdeutschen Hütehunde.
• Standard für Deutsche Schäferhunde, Delegierten Kommission, 1880
• Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Ludwig Beckmann, 1895
• Der Deutsche Schäferhund in Wort und Bild, Max v. Stephanitz, 1932
• Der Deutsche Jagdterrier, Wolfgang Bierwirth, 1986
• Enzyklopädie der Rassehunde, Hans Räber, 1993
• Verwandtschaftsverhältnisse nach Mikrosatelliten-DNS Untersuchungen (H. Parker, E Ostrander, L. Kruglyak, Seattle), 2003
• Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde, Susanne Zander
• Allgemeiner Deutscher Rottweilerclub e.V., Landesgruppe Rheinland