Dr. Hans Mosser
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Editorial

WUFF ging im März 1996 das erste Mal online und zählt damit zu den Internet-Pionieren im Medienbereich. Diese langjährige ­Erfahrung und ständige Innovationen haben das WUFF-Portal www.wuff.at mit rund 2 Millionen Seitenaufrufen pro Monat zu einem der ­größten deutschsprachigen „Hundeportale" gemacht. Dass jeder WUFF-Abonnent ab der ­ersten ­Ausgabe seines Abos gratis (nach Anforderung eines Zuganges) Zugriff auf die gesamte WUFF-Artikel­datenbank und zusätzlich auf eine Fülle von ­Informationen hat, ist übrigens ein Vorteil, der von vielen Lesern gerne genutzt wird.

Natürlich bleiben wir nicht stehen, und so haben wir auch eine weitere Möglichkeit der multi­medialen WUFF-Vernetzung eingeführt: Bei manchen ­Artikeln finden Sie nun einen sog. QR-Code. Hinter diesem Code verbirgt sich ein Internet-Link, z.B. zu ergänzenden Informationen, die im Heft nicht mehr Platz finden, oder etwa zu einem weiteren WUFF-Artikel. Mit einer Barcode Reader-Applikation Ihres Smartphones oder Tablet-PCs scannen Sie einfach den Code im Heft und werden dann sofort zur entsprechenden Website weitergeleitet. Haben Sie keinen Barcode Reader auf Ihrem Smartphone, ist das kein Problem – Sie können die entsprechende Internetseite auch manuell eingeben.

Technische Finessen und Innovationen sind – sozusagen – das Äußerliche. Das aber muss stets im Dienst des Inhaltlichen stehen. Und da geht es bei WUFF wie eh und je um unser gemeinsames Leben mit unserem Vierbeiner und die Beziehung zwischen Mensch und Hund. In der Beschreibung dessen verwenden wir natürlich menschliche Ausdrücke. Wie anders sollten wir darüber reden? Menschen haben nun mal keine andere Sprache als die menschliche. In Zahlen oder mit mathematischen Formeln lassen sich Beziehungen zwischen Lebewesen nun mal nicht ausdrücken. Daher geht auch jeder Vorwurf ins Leere, der uns Hundehaltern Vermenschlichung von Hunden vorwirft, wenn wir z.B. sagen, dass unser Hund sich freut oder dass er traurig ist.

Und auch die Kommunikation und die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist ein psychologisches Faktum, mit dem sich übrigens immer mehr Wissen­schaftler beschäftigen. Immer häufiger werden Studien durchgeführt, die einerseits die Beziehung zwischen Mensch und Hund und andererseits die Intelligenz und Gefühle von Hunden untersuchen. Sie finden solche Studien übrigens meist unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in WUFF (Auch hier lässt sich mit einem WUFF-Abo verhindern, dass man irgendetwas Wichtiges versäumt). Zudem bin ich selbst mit vielen Wissenschaftlern in direktem ­persönlichen Kontakt.

Aber abseits aller Wissenschaft zeigen ­konkrete Geschichten aus dem Leben von Menschen das, was sich zwischen ihnen und ihren Hunden abspielt. Wenn bspw. in dieser WUFF-Ausgabe eine Hunde­halterin erzählt, wie sie ihrem an den Hinter­beinen fortschreitend gelähmten Hund trotzdem die Lebensfreude erhält, und wenn man erkennt, welchen hohen persönlichen Einsatz das für sie bedeutet, dann zeigt das, worum es in dieser Mensch-Hund-Beziehung geht. Ich bin sicher, diese Geschichte wird Sie anrühren, zugleich aber auch ermutigen. Und vielleicht kommen Ihnen dann bei einem Blick auf Ihren vierbeinigen Gefährten Ihre eigenen Gedanken … Und die würden mich übrigens sehr interessieren!

Viele Freude mit dem neuen WUFF!

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Dr. Hans Mosser, WUFF-Herausgeber,
und Bruno, der WUFF-Redaktionshund

 

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