Eine ungewöhnliche Freundschaft: Hund & Waschbär

Als Melanie Freier mit der kleinen unterernährten Waschbärdame, um deren Leben sie mit dem Förster streiten musste, nach Hause zu ihrem Hund kam, begann zwischen den beiden Tieren eine unglaubliche Freundschaft.

„Was habe ich da jetzt nur wieder gemacht?“ – das ist mein erster Gedanke, als ich mit der kleinen Waschbär­dame, um deren Leben ich mit unserem ­Förster streiten musste, zu mir in die Wohnung komme und mein Hund Spike, ein American Staffordshire ­Terrier, mich freudig begrüßt. Doch die Begrüßung des pelzigen „Mitbringsels“ fällt erstmal aus, denn ich habe noch überhaupt keine Ahnung, wo ich die kleine Dame unterbringen soll.

So kommt sie zuerst einmal in mein Badezimmer, sodass ich schnell den Spike zum Gassi ausführen kann. Danach organisiere ich in nur 15 Minuten für das Waschbärchen eine kleine Bleibe, einen Hasenkäfig, und Futter. Dass der Spike an diesem Tag ein wenig zurückstecken muss, nimmt er mir kein Stück übel – riecht es doch im Badezimmer viel zu ­interessant und aufregend.

Zuerst muss ich die Dame allerdings zum Tierarzt bringen, einen kleinen Gesundheits-Check machen, bevor sie dann für genau 2 Monate bei uns einzieht. Zuerst sieht es aber gar nicht gut für sie aus. Ihre Körpertemperatur ist 2 Grad unter der Normaltemperatur und unterernährt ist sie dazu auch noch. Also muss sie erst einmal auf­gepäppelt und gestärkt werden, bevor sie entwurmt werden kann.
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Autor dieses Artikels:

Melanie Freier

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