Die im Juni vom Österreichischen Hundehalterverband gestartete Parlamentarische Bürgerinitiative für die bundeseinheitliche Regelung der Hundehaltung ist gut angelaufen. Die zunächst gesetzlich erforderlichen 500 eigenhändigen Unterschriften wurden – auch durch die Mitarbeit der Wuff‑Leser – weit übertroffen. Aktuell liegen uns rund 1.000 eigenhändige Unterschriften vor.
Wenn Sie noch unterschriebene Unterschriftenlisten bei sich haben, senden Sie diese bitte bis Ende Oktober an den ÖHV (Adresse siehe Kasten unten). Auf der Website www.hunderevolution.at wurden bis heute 863 Online-Unterschriften gesammelt.
Machen Sie bei Ihren Hundefreunden bitte Werbung für diese Aktion!
Getreu dem ÖHV-Motto „Gemeinsam für unsere Hunde“ ist dies ein erster Schritt, ein Etappenziel, das erreicht wurde. Auch wenn durch diese Bürgerinitiative kein Rechtsanspruch auf die Erfüllung irgendwelcher Forderungen besteht, so muss sich doch der Petitionsausschuss des Parlaments mit der Sache befassen und es kann dort ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Hundehalter, die der Österreichische Hundehalterverband vertritt, entstehen. Und gerade deshalb auch ist eine Mitgliedschaft so wichtig, denn allein können wir keine Verbesserungen in der Hundehaltung erreichen. Es ist ein langer steiniger Weg, den wir gemeinsam für unsere Hunde begonnen haben.
Überhöhte Hundeabgaben
Der Österreichische Hundehalterverband hat die Höhe der stark differierenden Hundeabgaben in Österreich erhoben.
Dies hat folgendes Ergebnis gebracht:
Die gute Nachricht zuerst – die Gemeinde mit der niedrigsten Hundeabgabe liegt in der Steiermark und heißt Rohrbach an der Lafnitz. Hier zahlt der Hundehalter 2,18 Euro pro Hund und Jahr.
Zu den „teuersten“ Gemeinden zählen Innsbruck (82,40), Bregenz (51,–), Fieberbrunn/Tirol (70,–), aber auch Wien ist mit 43,60 nicht ganz günstig – vor allem, wenn man die große Menge der Hunde bedenkt. Das Recht, für bestimmte Rassen erhöhte Abgaben einzuheben, nutzen u.a. St. Pölten (135,–), Eichgraben (100,–) und Stockerau (75,–) besonders aus.
Damit dieses ungerechte „Steuereintreiben“ von den Hundehaltern ein Ende findet, sind die bundeseinheitliche Festlegung einer rasseunabhängigen Höchstgrenze und die Zweckbindung Forderungen der ÖHV-Bürgerinitiative.
ÖHV: Der österreichische Hundehalterverband
Endlich eine Vertretung der Hundehalter!
„Als Präsident des ÖHV werde ich mich für Sie und unsere Hunde einsetzen und dafür, dass die Bedeutung der Hundehaltung und der Mensch-Hund-Beziehung in Gesellschaft, Politik und Medien auch die Anerkennung und Unterstützung erfährt, die sie verdient.“
Dr. Hans Mosser
ÖHV-Präsident
Der ÖHV gibt Hundehaltern eine Stimme!
Dazu ein attraktives Leistungspaket.
Informieren Sie sich!
Kontakt:
ÖHV – Österreichischer Hundehalterverband
Großrassberg 11
3034 Maria Anzbach
Tel.: 02772 558113
Fax: 02772 558114
office@hundehalterverband.at
www.hundehalterverband.at