Ungarische Rassen

Unzählige Volksstämme haben die Geschichte Ungarns geprägt. Die Kelten, die im 4. Jahrhundert vor Christus mit ihren brackenartigen Hunden von Norden in die Donaugegend zogen. 20 v. Chr. kamen die Römer mit ihren damals im römischen Reich so beliebten molosserartigen Hunden über die Alpen. ­
Diese altrömischen Hunde waren Schutz- und Kriegshunde, groß und massig.
Erstaunlich: Schon 400 vor Christus gab es in Rom Warnungen in Form von Mosaiken an und vor ­Häusern, auf denen „cave canem“ (Vorsicht vor dem Hund) zu lesen war. Dies nur schnell nebenbei.

Vandalen, Hunnen und Türken fielen nacheinander in Ungarn ein und beeinflussten nicht nur die Menschen, sondern auch die dort entstehenden Hunderassen. Vor allem die Türken brachten alte Jagdhundschläge mit. Die „Magyaren“ selbst waren ein nicht sesshaftes Reitervolk, das von den Mittelgebirgen Ungarns bis nach Mittel- und Südeuropa mit Pfeil und Bogen auf Jagd ging. ­Diese Nomaden wurden mit ziemlicher Sicherheit damals schon von zähen Treib- und Windhunden begleitet, die sie bei der täglichen Nahrungs­beschaffung unterstützten. Und noch heute erkennt man in den ungarischen Hunden den großen Einfluss dieses „Zigeunerlebens“.

Erst im Jahre 955 n. Chr.  ließen sich die Magyaren in der Donau-Theiss-Ebene nieder und betrieben nun Ackerbau und Viehzucht. In ­dieser Zeit entwickelten sich dort die ­ersten Hunde weg von der Jagd, hin zum Schutz-, Herden- und...

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Autor dieses Artikels:

Liane Rauch

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Die ungarischen Hunde aus der Sicht der Hundetrainerin

Paprika und weite Puszta – Ungarische Hunde
von Liane Rauch

Vizsla, Mudi und Kuvasz durfte ich schon persönlich kennen lernen. So unterschiedlich ungarische Rassehunde in ihrer Optik sind, so unterschiedlich sind sie auch in ihren Ansprüchen und ihrem Verhalten. Ist Hundesport bei den ungarischen Herdenhunden kein Thema, muss man sich z.B. bei Vizsla und Mudi schon mehr anstrengen. [mehr]

Die vergessene Arbeit des Herdenschutzhundes

Hunde – wichtige Helfer auf vier Pfoten.
Durch die unterschiedlichen Einsatz­gebiete wurden viele Rassen mit ver­schiedenen Eigenschaften gezüchtet. Einige Arten sind im Laufe der Zeit aber in Vergessenheit geraten, zumal sich auch der Lebensstil der Menschen ge­ändert hat. Dies mussten... [mehr]

Quellen

  • Geschichte und Beschreibung der ­Rassen des Hundes, Ludwig Beckmann, 1895
  • Von den Hirtenhunden, Schweizer ­Hundesport, D.W. Mut, 1925
  • Die Jagdhunde, Emil Hauck, 1967
  • Ungarische Hunderassen, Pál ­Sárkány und Imre Òcsag, 1977
  • Enzyklopädie der Rassehunde, Hans Räber, 1995 FCI Standard

Service

Österreich:
Österr. Club für Ungarische Hirtenhunde
www.ungarischehirtenhunde.at
+43 676 6908059

Klub zur Züchtung Ungarischer ­Vorstehhunde (MVC)
www.magyar-vizsla-club.at
+43 664 2231600

Österr. Klub für Drahthaarige
Ungarische Vorstehhunde (ÖKDUV)
www.oekduv.at
+43 699 11587694

Deutschland:
Klub für Ungarische Hirtenhunde e.V.
www.kfuh.de
+49 89 71019123

Verein Ungarischer Vorstehhunde e.V.
www.vuv-vizsla.de
+49 71 5171294

Deutscher Puli Klub (PUK) e.V.
www.puli.de
+49 28 649430545

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