Linz - Die Landesgruppe Oberösterreich der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) pocht auf die Aufnahme ins Rettungsdienstgesetz. Dann wären Subventionen durch Bund und Land möglich, hieß es in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz. Die Landesorganisation feiert von Freitag bis Sonntag im Ausbildungszentrum Hagenberg im Bezirk Freistadt ihr 40-Jahr-Jubiläum.
1966 wurde in Wien die ÖRHB gegründet, drei Jahre später war es in Oberösterreich so weit. Heute zählt die Landesgruppe, österreichweit der zweitstärkste Verband, rund 130 Mitglieder, darunter acht Staffeln mit 50 einsatzfähigen Rettungshundeteams und 20 Teams in Ausbildung. Seit dreieinhalb Jahren ist sie offizielles Mitglied des Katastrophenhilfsdienstes des Landes Oberösterreich. Das Jahresbudget wurde mit 70.000 bis 80.000 Euro angegeben. Der finanzielle Aufwand für Ausbildungsmaßnahmen, die Ausrüstung und die Einsätze werde jedoch ausschließlich durch Fördermitglieder, Spenden und eigene, private Mittel abgedeckt, hieß es. Öffentliche Zuschüsse gebe es bisher nicht.
Deshalb fordert die oberösterreichische Landesgruppe die Aufnahme ins Rettungsdienstgesetz. "In der Steiermark funktioniert das sehr gut und ist auch ein sehr wertschätzendes Zeichen gegenüber den motivierten und engagierten ÖRHB-Mitgliedern", erklärte Landes- und Bundeseinsatzleiter Werner Aumayr. Zudem hätte es für die Bevölkerung auch den Vorteil, die Organisation über den Notruf 130 zu erreichen. |